Benzinkostenrechner

Berechnen Sie Spritkosten, ermitteln Sie Ihren Verbrauch, kalkulieren Sie Pendlerkosten und vergleichen Sie Benzin, Diesel und E-Auto. Alle Berechnungen laufen lokal in Ihrem Browser.

Fahrtkosten
11,55 €
7 Liter | 0,12 €/km

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📊 Ergebnis

Strecke100 km
Verbrauch7 Liter
Kosten11,55 €
Pro Kilometer0.12 €/km
Kraftstoffpreis1.65 €/L

⚠️ Hinweis: Preise sind Durchschnittswerte (Stand 2024). Tatsächliche Preise je nach Tankstelle und Tageszeit. Sparen: Abends tanken (18-20 Uhr günstigster), Reifendruck prüfen, vorausschauend fahren. Pendlerpauschale: 0,30 €/km (einfache Strecke), ab km 21: +0,08 €/km.

Benzinkosten und Spritverbrauch berechnen

Der Benzinkostenrechner ermittelt die Treibstoffkosten für eine beliebige Fahrstrecke basierend auf Entfernung, Durchschnittsverbrauch und aktuellem Spritpreis. Die Berechnung folgt einer einfachen Formel: Kosten = (Strecke in km ÷ 100) × Verbrauch in l/100km × Preis pro Liter. Das Tool hilft bei der Reiseplanung, dem Kostenvergleich zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln sowie der fairen Aufteilung von Spritkosten in Fahrgemeinschaften. Auch für die steuerliche Geltendmachung von Fahrtkosten ist es nützlich, die tatsächlichen Kraftstoffkosten zu kennen.

Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch

Der reale Verbrauch hängt von zahlreichen Faktoren ab: Fahrzeugtyp, Motorisierung, Fahrweise, Streckenart (Stadt/Landstraße/Autobahn), Beladung und Witterung. Typische Durchschnittswerte im Alltagsbetrieb:

  • Kleinwagen (z. B. VW Polo, Opel Corsa): 5–7 l/100 km
  • Kompaktklasse (z. B. VW Golf, Ford Focus): 6–8 l/100 km
  • Mittelklasse (z. B. BMW 3er, Mercedes C-Klasse): 7–9 l/100 km
  • SUV (z. B. VW Tiguan, BMW X3): 8–12 l/100 km
  • Transporter (z. B. VW T6, Mercedes Sprinter): 10–15 l/100 km

Die Herstellerangaben nach dem WLTP-Prüfzyklus (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) liegen erfahrungsgemäß 1–2 l/100 km unter dem Realverbrauch. Im Stadtverkehr mit häufigem Stop-and-Go kann der Mehrverbrauch gegenüber der WLTP-Angabe sogar 20–30 % betragen. Diesel-Fahrzeuge verbrauchen in der Regel 15–25 % weniger als vergleichbare Benziner, der Liter Diesel ist allerdings nicht immer günstiger.

Sprit sparen — Tipps für weniger Verbrauch

Mit einer angepassten Fahrweise lässt sich der Verbrauch ohne Komfortverlust um 10–25 % senken:

  • Vorausschauend fahren: Häufiges Bremsen und starkes Beschleunigen erhöhen den Verbrauch um 20–30 %. Rollen Sie auf rote Ampeln zu, statt im letzten Moment zu bremsen.
  • Früh hochschalten: Bei Drehzahlen um 2.000 U/min (Benziner) bzw. 1.500 U/min (Diesel) in den nächsten Gang wechseln.
  • Reifendruck prüfen: Zu niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand und kostet bis zu 5 % mehr Sprit. Prüfen Sie den Druck alle 4 Wochen.
  • Unnötiges Gewicht entfernen: 100 kg Zuladung erhöhen den Verbrauch um ca. 0,3–0,5 l/100 km. Dachgepäckträger nach Gebrauch abmontieren — sie erhöhen den Luftwiderstand erheblich.
  • Tempomat nutzen: Gleichmäßige Geschwindigkeit spart auf der Autobahn 3–5 % gegenüber wechselndem Tempo.
  • Motor aus: Bei voraussichtlichen Stopps über 20 Sekunden (ohne Start-Stopp-Automatik) lohnt sich das Abschalten des Motors.
  • Klimaanlage bewusst einsetzen: Die Klimaanlage erhöht den Verbrauch um 0,5–1,5 l/100 km. Bei moderaten Temperaturen reicht oft die Lüftung.

Kostenvergleich: Auto vs. Bahn vs. Fahrgemeinschaft

Die reinen Spritkosten erfassen nur einen Teil der tatsächlichen Autokosten. Vollkostenrechnungen des ADAC zeigen: Versicherung, Kfz-Steuer, Verschleiß, Reparaturen, Wartung und Wertverlust erhöhen die Gesamtkosten auf 30–60 Cent pro Kilometer — je nach Fahrzeugklasse. Ein Bahnticket kann bei frühzeitiger Buchung (Sparpreis ab 17,90 €) günstiger sein, besonders für Einzelreisende auf Strecken über 200 km. Das Deutschlandticket (49 €/Monat) lohnt sich für Pendler bereits ab etwa 2 Fahrten pro Woche im Nahverkehr. In Fahrgemeinschaften sinken die Pro-Kopf-Kosten erheblich: Bei 3 Mitfahrern zahlt jeder nur ein Drittel der Spritkosten, was lange Strecken oft günstiger macht als jedes andere Verkehrsmittel.

Steuerliche Absetzbarkeit von Fahrtkosten

Berufliche Fahrten mit dem eigenen PKW können steuerlich geltend gemacht werden. Für den Arbeitsweg gilt die Entfernungspauschale: 0,30 € pro Kilometer einfache Strecke, ab dem 21. Entfernungskilometer 0,38 € (§9 Abs. 1 Nr. 4 EStG). Bei Dienstreisen können alternativ die tatsächlichen Fahrtkosten angesetzt werden — hier hilft der Benzinkostenrechner bei der genauen Ermittlung.

Häufige Fragen zu Benzin- und Fahrtkosten

Wie berechne ich meine Spritkosten?

Die Formel lautet: (Strecke ÷ 100) × Verbrauch × Literpreis. Bei 250 km Fahrstrecke, 7 l/100km Verbrauch und einem Benzinpreis von 1,70 €/l ergibt das: 2,5 × 7 × 1,70 = 29,75 €. Für die Hin- und Rückfahrt verdoppeln Sie die Strecke.

Wie hoch sind die durchschnittlichen Benzinpreise 2025?

Die durchschnittlichen Kraftstoffpreise in Deutschland liegen 2025 bei ca. 1,75 €/l für Super E5, 1,70 €/l für Super E10, 1,65 €/l für Diesel und ca. 0,75 €/l für Autogas (LPG). Strom an öffentlichen Ladesäulen kostet durchschnittlich 0,35-0,50 €/kWh, zu Hause ca. 0,35 €/kWh.

Wie berechne ich meinen tatsächlichen Verbrauch?

Tanken Sie vollständig, setzen Sie den Tageskilometerzähler auf Null und fahren Sie wie gewohnt. Beim nächsten Volltanken notieren Sie die getankten Liter und die gefahrenen Kilometer. Die Formel: Liter ÷ Kilometer × 100 = l/100km. Für ein genaueres Ergebnis wiederholen Sie die Messung über mehrere Tankfüllungen.

Was ist die Pendlerpauschale 2025?

Die Entfernungspauschale beträgt 2025 0,30 € pro Kilometer für die ersten 20 km und 0,38 € pro Kilometer ab dem 21. km (einfache Entfernung Wohnung – Arbeitsstätte). Sie gilt unabhängig vom Verkehrsmittel und wird als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt. Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € wird dabei angerechnet.

Ist ein E-Auto günstiger als ein Benziner?

Bei den reinen Energiekosten ja: Ein E-Auto (18 kWh/100km) kostet bei 0,35 €/kWh ca. 6,30 € pro 100 km. Ein Benziner (7 l/100km) kostet bei 1,70 €/l ca. 11,90 € pro 100 km — fast doppelt so viel. Allerdings müssen auch Anschaffungspreis, Versicherung, Wartung und Wertverlust berücksichtigt werden.

Wie viel CO₂ stößt mein Auto aus?

Typische Werte: Benziner ~166 g CO₂/km (7 l/100km), Diesel ~159 g CO₂/km (6 l/100km), E-Auto ~68 g CO₂/km im deutschen Strommix (18 kWh/100km). Mit reinem Ökostrom sinkt der CO₂-Ausstoß des E-Autos auf nahezu 0. Auf einer 250 km langen Fahrt stößt ein Benziner ca. 41,5 kg CO₂ aus.

Wie funktioniert eine Fahrgemeinschaft kostentechnisch?

Die Gesamtkosten der Fahrt werden einfach durch die Anzahl aller Mitfahrer (einschließlich Fahrer) geteilt. Bei 4 Personen spart jeder 75% der Kosten. Fahrgemeinschaften sind steuerlich unproblematisch, solange die Mitfahrer nur die tatsächlichen Kosten erstatten — eine Gewinnerzielungsabsicht darf nicht vorliegen.

Wie berechne ich die Reichweite meines Autos?

Reichweite = (Tankinhalt ÷ Verbrauch) × 100. Bei einem 50-Liter-Tank und 7 l/100km Verbrauch: (50 ÷ 7) × 100 = 714 km. Bei E-Autos: (Akkukapazität ÷ Verbrauch) × 100. Ein 60-kWh-Akku bei 18 kWh/100km ergibt ca. 333 km Reichweite unter realen Bedingungen.