Buchstaben-Zähler
Zeichen zählen, Wörter zählen, Lesezeit, Lesbarkeit, Social-Media-Limits und Keyword-Dichte — alles in einem Tool.
Buchstaben, Wörter und Zeichen zählen
Der Buchstabenzähler analysiert Ihren Text in Echtzeit und liefert detaillierte Statistiken: Gesamtzeichen (mit und ohne Leerzeichen), Buchstaben, Ziffern, Wörter, Sätze, Absätze, die geschätzte Lesezeit und optional den Flesch-Lesbarkeitsindex. Das Tool ist unverzichtbar für alle, die mit Zeichenbegrenzungen arbeiten — ob Social-Media-Manager, SEO-Redakteure, Studierende bei wissenschaftlichen Arbeiten, Bewerber beim Anschreiben oder Journalisten mit Spaltenplatz-Vorgaben.
Die Unterscheidung zwischen Zeichen und Buchstaben ist dabei wichtig: Zeichen umfassen alles — Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen, Leerzeichen und Sonderzeichen. Buchstaben sind nur die alphabetischen Zeichen (a–z, A–Z, inklusive Umlaute und ß). Für die meisten Zeichenlimits in Social Media und SEO zählen alle Zeichen einschließlich Leerzeichen, sofern nicht anders angegeben.
Typische Zeichenlimits
Die wichtigsten Zeichenbegrenzungen auf einen Blick — überschreiten Sie diese, wird Ihr Text abgeschnitten oder nicht vollständig angezeigt:
- Twitter/X: 280 Zeichen pro Tweet (Premium: bis 25.000 Zeichen)
- Instagram-Bio: 150 Zeichen
- Instagram-Caption: 2.200 Zeichen (nur die ersten ~125 sind ohne „Mehr" sichtbar)
- Meta-Title (SEO): 50–60 Zeichen für optimale Darstellung in Google-Suchergebnissen (ca. 580 Pixel Breite)
- Meta-Description (SEO): 150–160 Zeichen (ca. 920 Pixel Breite)
- WhatsApp-Status: 700 Zeichen
- LinkedIn-Beitrag: 3.000 Zeichen (nur ~140 Zeichen im Feed sichtbar vor „Mehr")
- Google Ads Headline: 30 Zeichen, Description: 90 Zeichen
- YouTube-Titel: 100 Zeichen (empfohlen: unter 70 für volle Anzeige)
- E-Mail-Betreff: Empfohlen 30–50 Zeichen, da viele E-Mail-Clients auf Mobilgeräten bei 40–50 Zeichen abschneiden
Lesezeit-Berechnung
Die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit eines Erwachsenen beträgt etwa 200–250 Wörter pro Minute (WPM) für deutschsprachige Texte. Die genaue Geschwindigkeit variiert erheblich je nach Textart und Leser: Fachtexte aus Medizin, Recht oder Technik werden mit 150–180 WPM deutlich langsamer gelesen, leichte Unterhaltungsliteratur mit 250–300 WPM schneller. Der Buchstabenzähler verwendet einen Durchschnitt von 225 WPM für die Lesezeit-Schätzung und zeigt zusätzlich die Sprechzeit an (ca. 130–150 WPM), was für Vorträge, Podcasts und Videoskripte relevant ist.
Wortzählung für akademische Arbeiten
In wissenschaftlichen Arbeiten gelten häufig konkrete Wortzahl-Vorgaben: Bachelorarbeiten umfassen typischerweise 8.000–12.000 Wörter (30–40 Seiten), Masterarbeiten 15.000–25.000 Wörter (50–80 Seiten), Hausarbeiten 3.000–5.000 Wörter. Dabei ist wichtig zu wissen, was mitgezählt wird: In der Regel zählen Fließtext und Fußnoten zur Wortanzahl, nicht aber Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis und Anhänge. Prüfen Sie die spezifischen Vorgaben Ihrer Hochschule. Dieser Zähler differenziert zwischen Gesamttext und markierten Bereichen, sodass Sie einzelne Kapitel separat auswerten können.
Datenschutz
Die gesamte Textanalyse erfolgt vollständig in Ihrem Browser — Ihr Text wird zu keinem Zeitpunkt an einen Server übertragen oder gespeichert. Das Tool funktioniert auch offline, sobald die Seite einmal geladen wurde. Sie können bedenkenlos vertrauliche Texte, Bewerbungsschreiben oder geschäftliche Dokumente analysieren.
Häufige Fragen
Wie werden die Wörter gezählt?
Der Buchstaben-Zähler erkennt Wörter anhand von Buchstaben (inkl. Umlaute und ß). Zahlen, Sonderzeichen und Leerzeichen trennen Wörter voneinander. Bindestriche innerhalb eines Wortes (z.B. „E-Mail-Adresse") werden als ein Wort gezählt. Leere Zeichenfolgen werden nicht mitgezählt.
Wie wird die Lesezeit berechnet?
Die durchschnittliche Lesezeit basiert auf 200 Wörtern pro Minute (Durchschnitt) und 250 Wörtern pro Minute (schnelles Lesen). Die Sprechzeit wird mit 130 Wörtern pro Minute (langsam) und 150 Wörtern pro Minute (normal) berechnet.
Was ist der Flesch-Index (Amstad-Formel)?
Der Flesch-Index misst die Lesbarkeit eines Textes. Die Amstad-Formel für deutsche Texte lautet: 180 − 58,5 × durchschnittliche Silbenzahl pro Wort − durchschnittliche Satzlänge. Je höher der Wert (max. ~100), desto leichter ist der Text zu lesen. Werte über 60 gelten als gut verständlich.
Wie aktuell sind die Social-Media-Zeichenlimits?
Die Limits entsprechen dem Stand 2024/2025: Twitter/X (280 Zeichen), Instagram Bio (150), WhatsApp Status (139), LinkedIn Post (3.000), YouTube Titel (100), Meta Description (160) und SMS (160 Zeichen GSM-7 bzw. 70 mit Umlauten/Emoji).
Was ist die Keyword-Dichte?
Die Keyword-Dichte gibt an, wie oft ein bestimmtes Wort im Verhältnis zur Gesamtzahl der Wörter vorkommt (in Prozent). Für SEO wird eine Keyword-Dichte von 1–3% empfohlen. Höhere Werte können als „Keyword-Stuffing" gewertet werden.
Werden meine Daten gespeichert?
Nein. Die gesamte Textanalyse läuft ausschließlich in Ihrem Browser (client-side). Kein Text wird an einen Server gesendet oder gespeichert. Der Text wird lediglich lokal im Browser (localStorage) zwischengespeichert, damit er beim erneuten Öffnen noch vorhanden ist.
Was zählt als Sonderzeichen?
Als Sonderzeichen gelten alle Zeichen, die weder Buchstaben (a–z, A–Z, Umlaute, ß), Zahlen (0–9) noch Leerzeichen/Zeilenumbrüche sind. Dazu gehören Satzzeichen (. , ! ?), Symbole (@, #, €) und Emojis.